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Klostergarten, Orangerie (1735-1736)

Der  Prälatengarten wurde nach 1731 von Abt Gregorius Schouppe nach französichen Vorbildern auf dem Gelände der ehemaligen Stadtmauer angelegt.Die Orangerie, für die Überwinterung exotischer Pflanzen errichtet, konnte 1736, wahrscheinlich nach den Plänen von Leopold Durand fertiggestellt werden.Die Statuen an der Fassade stellen die vier Jahreszeiten dar. Die Skulpturen sollen aus dem Umkreis des Würzburger Bildhauers Ferdinand Tietz stammen.

Der Pavillon

Im ehemaligen Lustgarten der Abtei, am Ufer der Sauer, liegt der fünfeckige Pavillon der 1761 von Paul Mungenast im Rokokostil erbaut wurde. Auf der elegant geschwungenen Freitreppe erreicht man den 100 m2 großen Saal mit audiovisuellem Programm über die Architektur im ländlichen Raum, die teilweise von der Abtei Echternach beeinflußt wurde.

Die Stadtmauer

Die Befestigung, die in einer primitiven Form ins 10. Jh. zurückgehen soll und im 13. Jh. ausgebaut wurde, war mit 20 Schalentürmen, 4 Stadttoren und einer 2000m langen Mauer versehen. Ein Großteil der Anlage wurde erst im 19. Jh. zerstört. Die noch erhaltenen Türme wurden 1813 versteigert und zu Wohnzwecken ausgebaut.

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